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LATEIN

Dieser Latein-Kurs hat Italien besucht.
Fachbereich Latein an der Andreas-Oberschule
Englisch ist für alle Schüler an der Andreas-Oberschule erste Fremdsprache, als zweite Fremdsprache kann Französisch gelernt werden. Wir, die Lateinlehrer am Andreas-Gymnasium, möchten einige Überlegungen vorstellen, die für Latein als zweite Fremdsprache sprechen.
Latein ist als einstige Weltsprache in der abendländischen Kultur in vielfacher Weise lebendig.
Als Verkehrssprache des Römischen Reiches, in der alle großen geistigen Leistungen der damaligen Zeit formuliert wurden, ist Latein der Ursprung vieler moderner Sprachen. Latein ist als internationales Verständigungsmittel der Mächtigen und Gelehrten vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit Quelle unzähliger Wendungen und Begriffe. Als die Sprache, aus der, neben dem Griechischen, die meisten international gebräuchlichen Bezeichnungen der modernen Wissenschaft und Technik entnommen sind, spielt sie heute eine wesentliche Rolle.
Latein ist für viele Sprachen grundlegend. Wer Latein kann, lernt andere Sprachen umso leichter.
Wer Latein lernt, schafft sich die Voraussetzungen, deutsche Fremdwörter mit lateinischen Wurzeln richtig zu verstehen und zu verwenden sowie die Beziehungen zwischen Wortschatz und Grammatik des Lateinischen und der modernen Fremdsprachen bewußt zu nutzen. Lateinkenntnisse eröffnen den Zugang zu sämtlichen romanischen Sprachen. Darüber hinaus ist die klare Systematik der lateinischen Grammatik besonders gut geeignet, Schülern Prinzipien des Funktionierens von Sprache überhaupt zu erklären. Latein aktiviert das Sprachbewußtsein in vielfältiger Hinsicht. Von Anfang an liegt besonderes Gewicht auf einem reflektierenden und analysierenden Umgang mit Sprache. Wegen seines Formenreichtums erfordert Latein besondere Sorgfalt und Genauigkeit; zugleich folgt es verläßlichen Regeln, deren Anwendung logisches Denken schult und fördert.
Sprachenstammbaum
Das geschlossene grammatische System, in das die einzelnen sprachlichen Erscheinungen eingeordnet werden, hat Modellcharakter, denn die bis heute gebräuchlichen grammatischen Begriffe sind durch die lateinische Sprache geprägt und vermittelt worden. Latein ist deshalb eine Art "grammatisches Rückgrat" für den zügigen Erwerb weiterer Fremdsprachen.
Latein ist ein "Trimm-dich-Pfad des Geistes" (Manfred Fuhrmann) und fördert die muttersprachliche Ausdrucksfähigkeit.
Die Übersetzungsarbeit erzieht zu Konzentration und Disziplin, zu planvollem und konsequentem Vorgehen; dazu fordert und fördert sie Kreativität und sprachliche Gewandtheit. Beim Vorgang des Übersetzens werden Denkschritte geübt, die als geistiges Training und damit als gute Vorbereitung für späteres wissenschaftliches Arbeiten dienen. Viele Studienfächer verlangen ausdrücklich das "Latinum", wenn man ein Examen ablegen will (z. B. Romanistik,Geschichte, Jura, Theologie, z. T. auch Germanistik, Anglistik, Kunstgeschichte, Archäologie). In anderen Fächern sind Lateinkenntnisse zwar nicht an allen Universitäten Pflicht, aber dennoch eine außerordentliche Erleichterung (z. B. Medizin, Pharmazie, Biologie). Latein an der Universität nachzuholen (an FU, HU und TU sind damit gegenwärtig mehrere hundert Studentinnen und Studenten beschäftigt), ist lästig und kostet viel Zeit.
Lateinunterricht vermittelt grundlegende literarische Kenntnisse und lenkt den Blick auf politische, ethische und philosophische Probleme.
Wichtige antike Literaturgattungen, die bei der Herausbildung der europäischen Literatur eine entscheidende Rolle gespielt haben, werden im Lateinunterricht vorgestellt. Dabei kommen Vorbilder aus der griechischen Literatur ebenso zur Sprache wie das Fortwirken von Werken, Stoffen und Motiven bis in die Gegenwart. Im Verlauf der Lektüre lateinischer Autoren werden die Schüler auch an Fragestellungen herangeführt, die ihren Horizont erweitern und sie zum Nachdenken über ihre Lebensgestaltung und ihre eigenen Wertvorstellungen anregen. Ihr Blick wird auf politische, ethische und philosophische Probleme gelenkt: auf die Rechtfertigung für politisches Handeln (Caesar), die Verantwortung des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft (Cicero, Vergil), die Gültigkeit traditioneller Wertvorstellungen (Sallust, Tacitus), die Bewältigung menschlicher Grunderfahrungen wie Liebe und Tod (Catull, Ovid), Fragen nach der besten Staatsform und nach dem Wesen des Menschen (Cicero, Seneca). Die Auseinandersetzung mit der Gedanken- und Wertewelt der Antike soll das Bewußtsein der Schülerinnen und Schüler für geistesgeschichtliche Zusammenhänge und für ethische Grundhaltungen entwickeln helfen.
Der Lateinunterricht informiert über wesentliche Gestalten und Ereignisse der antiken Welt.
Im Mittelpunkt des Lateinunterrichts steht natürlich die lateinische Sprache. Wer Latein lernt, wird aber auch in Gebiete der Rhetorik, der Mythologie und der Philosophie eingeführt, die zum Bildungsgut der europäischen Menschen gehören. Bildliche Darstellungen veranschaulichen das faszinierend fremdartige Leben im Römischen Weltreich und die Leistungen der Römer auf den Gebieten Technik, Architektur und bildende Kunst; Museumsbesuche und Exkursionen vertiefen diese Eindrücke. Beim Betrachten von Kunstwerken erkennen Schülerinnen und Schüler Kontinuität und Wandel antiker Stoffe und Motive in verschiedenen Stilen und Epochen. All diese Aspekte, die einen Beitrag zur musischen Bildung leisten, sind wesentliche Bestandteile des Lateinunterrichts: Sie beflügeln die Phantasie und bilden eine Ergänzung zur vorwiegend rationalen, systematischen Arbeit an Sprache und Text.
Ist Latein ein schweres Fach?
Dem Vorurteil, Latein sei ein sehr schweres Fach, ist kaum beizukommen. Richtig daran ist, daß Latein - wie jede andere Sprache auch - fortwährende fleißige Mitarbeit erfordert: Was man in der 9. Klasse lernt, braucht man auch in der 12. und 13. Klasse noch! In mancher Hinsicht ist Latein jedoch einfacher als Englisch oder Französisch; so gibt es hier keine Schwierigkeiten mit Aussprache oder Rechtschreibung. Diejenigen Schüler, die für das Gymnasium geeignet sind, können Latein durchaus bewältigen, wenn sie aufmerksam am Unterricht teilnehmen und ihre Hausaufgaben regelmäßig erledigen. Schüler, die sich Geschriebenes leichter einprägen als Gehörtes, sind mit Latein ebenfalls günstiger dran als mit den modernen Fremdsprachen. Die Rede, Latein sei eine tote Sprache, erweist sich nach dem eben Gesagten als Irrtum: Eine Sprache ist nicht nur dann lebendig, wenn sie von Mensch zu Mensch benutzt wird, sie lebt auch dadurch, daß sie im Denken der Menschen unübersehbare Spuren hinterläßt und die Kultur eines Kontinents maßgeblich bis hinein in die Gegenwart prägt. Überdies gibt es auch Gruppen, die Gespräche auf Latein pflegen.
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Die Studienreise nach Rom begann am Flughafen Berlin Tegel, wo uns ein gebuchter Flug von Air Berlin erwartete.
Der Abflug war um 18.00 Uhr.
Im Vorfeld war das Aufgeben der Koffer, wie auch das Einchecken, kein Problem. Somit fiel uns der Abschied von
unseren Angehörigen auch nicht schwer und wir freuten uns auf Rom.
Der Flug an sich dauerte auch nur 1 Stunde und 30 Minuten und war damit recht angenehm.
Angekommen am Flughafen Leonardo da Vinci in Rom mussten wir noch ein wenig auf unsere Koffer warten.
Wir waren teils müde und so ruhten wir uns aus. Der Transfer zu unserer Unterkunft dem Country Club Castelfusano dauerte
und so kamen wir erst im Dunkeln an.
Der Flug Rom - Berlin
Auf dem Rückflug von Rom nach Berlin haben wohl die meisten von uns geschlafen, da wir die Nacht zuvor noch eine
Abschlussfeier für die Kursfahrt gefeiert hatten und sehr früh losgefahren sind.
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